Der Status ist: FiveAces machen ihre Sache offensichtlich ganz gut…. zumindest nicht schlecht. Weniger Zuhörer werden es nicht und mit Lügen und fantastischen Versprechungen brauchen wir sie auch nicht mehr zu unseren Gigs locken. Und nicht mehr nur unsere Omas finden die Musik ihrer “lieben Jungs” gut sondern auch andere Leute aus freien Stücken (Dafür finden uns unsere Omas jetzt zu laut).
Seit einem Jahr etwa hat sich einiges getan. Mark ging, Geoffrey kam und macht seine Übungen an diesen Salatschüsseln nun bei uns im Proberaum.
Nach einigen Monaten und guten Gigs mit Pat, wollte dieser sich ins wahre Leben zurückziehen. Rockstar werden will halt nicht jeder. Sein Nachfolger Robin, ein übler, stattbekannter Kneipenschläger (Hausverbot in Mensa, Ikuwo, Klex, Kaffee Koeppen, Wohnheim Makarenkostraße, Geokeller, Frauenfußballverein Greifswald, Katzenauffangstation e.V., Dom St.Nikolai, Arbeitsagentur) hat die Stelle schnell übernommen.
Hier ein polizeibekanntes Bild:
Die Band hat also ihren Sound erfrischend umgekrempelt, im Gegensatz zu den Socken.
Nun wir sind ohne Leerlauf komplett geblieben und weiterhin On Stage in HGW. Die Erstiebegrüßung lief gut. Irgendeine interessant kostümierte Menschin hat da mehr Blicke auf sich gezogen als wir. Wer war das? Wir könnten sie buchen! Fotos findet man auf der Webseite. Super, dass das Wetter genau gepasst hat. Leider ist es - wie immer bei der Erstiebegrüssung - schwer die Leute für Musik zu begeistern, wenn sie sich grade für ihr frisch angefangenes BWL Studium zu begeistern versuchen - mit Erstietüten und Tutoren, die schonmal in der Stadtführung checken, ob es ein interessantes Semester wird oder nicht.
Das Band-Festival Rock am Ryck wird bandintern übereinstimmend, als unser bisher bestes Konzert deklariert. Die Umstände waren auch einfach super:
Die Location war toll ausgestattet, mit Discokugel und so… Backstagebereich mit Bier und so… und großer Bühne mit allem an Technik, was man so braucht und so. Lediglich den Wirlpool und Bandsauna haben wir vermisst. Für die Drummer sollte auch immer ein Kraftraum vorhanden sein, um ihnen ihr gewohntes soziales Umfeld nicht zu nehmen. Aber da hat man peinlich zugeben müssen, dass das noch nachgebessert werden wird. Na dann vielleicht beim nächsten Mal.
Ganz voll wurde die Bude nicht, doch die, die da waren, machten von Anfang an Stimmung… schon Tewes Dovin the One-Monoman Solomaster machte mit Rockröhre und Klassikern den einen oder anderen “Mitröhrer” heiser, und bereitete so schonmal eine gute Grundlage für den weiteren Abend.
Der Planung vom Team EXIL Erlebnisbar, rund um die überall wirbelnde Maren, sei also wirklich gedankt für allen Aufwand und Kümmerei. Wir hoffen, es hat sich auch für Euch gelohnt. Wir haben uns jedenfalls gut aufgehoben gefühlt und stehen weiterhin für jede Schandtat in jedem Umfang bereit!
Danke auch an die anderen Bands, die sich nicht in ihren eigenen Kreis zurückgezogen haben, sondern auch als Zuschauer für gute Stimmung sorgten. Der Backstagebereich war wärend der Konzerte jedenfalls raltiv leer, trotz VIP-Lounge-Feeling und gefüllter Bar. Und die meisten Musiker sah man auch noch bis zum Ende (gegen 2 Uhr?) vor Ort.
Und natürlich danke an alle Besucher. Es wurde ja relativ spät, nicht unbedingt zum Vorteil des Headliners Bonobos. Ich denke alle Bands hatten ihren Spaß. Hört sie, kauft ihre CDs, groupied sie oder meldet Euch zumindest mal beim Newsletter an wenn es Euch gefallen hat.
Es wurden übrigens Videos mitgeschnitten. Also ab und an mal auf deren Seite gucken, ob schon was hochgeladen wurde. Wir werden unser Zeug wohl ins Netz stellen, wofür sonst haben wir schließlich sonen komischen youtube-channel.
WIR… kommen jetzt zu uns. Ne zum Ende… zum Ende mit uns. Also, was steht an? Momentan haben wir einiges auf dem Plan. Neue Songs mehren sich und werden bald zu einem Album konglomeriert. Bereits fertig:
- Itchy Feet - ehemals “Funksong”. Der Arbeitstitel hat sich irgendwie eingebrannt. Ich hätte ihn auch Funkosaurus genannt… oder Funkenstein. Hmm ok so müssen wir definitiv nochmal nen Song nennen *Memo an mich*. Gefährliche rhytmische Stelle gegen Ende. Als Fan bitte aufpassen ob wir die Pause richtig spielen und uns gegebenenfalls noch während der Performance auf der Bühne darauf hinweisen, dass wir scheiße sind.
- Crossroads - schon oft live gespielt, 7/8 Takt, Originalzitat Mark: “Ich weiß nicht warum das nicht aufgeht? Hmm passt auf ich zähle mal laut mit… eins zwei drei vier fünf sechs sie ben”. Den eigentlich unkomplizierten, graden Refrain habe ich noch nie richtig gespielt. Naja mal gucken ne? Det wächst noch!
- Paper Push - yeah! Schon einige Male live gespielt.
- Ein Song der bisher nur “Tremolosong” heißt… was qietscht hier so? Oh David… ah singst Du schon? Sehr guter Titel soweit…
=> Das neue Album wir geprägt sein von Flos Songwriterarbeit, während auf Tapejam noch einiges an Marks Kompositionsarbeit eingeflossen ist.
David hat auch einen Song geschrieben, aber den Takt kapiert keiner außer er. Geht ungefähr so: 4/4, dann 7/8, dann stolze 4 Takte lang 6/8, noch 2/8 einschieben damits wieder passt und dann gehts irgendwie weiter….irgendwie.
Robin hat auch noch was auf Lager, schnitzt aber noch dran.
Ich werde auch noch was schön, schmachtendes, weibisch-keifendes beisteuern. Alles schon in se make. Aber das dauert noch ![]()
Bis dahin brauchen wir, nach all den bereits beschriebenen frischen und faulen Winden, neue Demos zum Verschicken und Onlinestellen. Wir haben uns tierisch weiterentwickelt und wollen nun auch im Web FiveAces 2.0 erreichen.
Außerdem wäre, nicht nur wegen der Abwechslung, sondern auch wegen unseres immer mal wiederkehrenden Hang zur Kneipenecke, es an der Zeit ein richtig rollendes Akustik-Set einzustudieren.
Das sind nunmal echt gemütliche Gigs da direkt zwischen den Leuten sitzend. Ok im Alter muss man sich beim coolen, schwungvollen “Aufsetzen auf den Barhocker” in Acht nehmen, dass man sich nicht auf den eigenen Sack setzt - das passiert bei “Stehkonzerten” nicht (Martin: “Man merkt, dass man alt wird, wenn die Glocken tiefer hängen als das Seil”). Aber das wäre doch auch mal was oder? Und den Abend Bier und Baguettes frei - für die Band!. Draussen Schnee und kalt, drinnen gedämpftes Licht und Bluesversionen unserer Songs. Und ein Bassist der wiedermal mit Abwesenheit eines akustischen Instrumentes glänzt und das Ganze trotzdem als Aku-Set verkaufen will.
Was meint ihr denn? Hmm… Machen wir es wie in diesen Rollenspielen - wir haben einen Level up und Ihr könnt Euch einen neuen Skill aussuchen. Wie “Gandalf der Graue”, der zu “Gandalf dem Weißen Riesen” wird und damit 10+ auf “Bartwuchs” bekam:
Möglichkeiten:
+ Demos: beschleunigt das Finden neuer Livespielorte
+ CD Produktion: Ein neues, rundes, fertiges Album kann man nicht früh genug erarbeiten
+ Akustik-Set: für kleine Kneipengigs sind wir immer zu haben. Doch jeder Song muss einzeln angepasst und erarbeitet werden.
+ “Deine Muddar” Schutz: Geoffrey wird öffentlich am Markt bestraft, wenn er innerhalb 2 Stunden 5 “Deine Muddar” Kommentare gelassen hat. Die Art der Strafe bestimmt der Pöbel. Auf Nacktheit sei generell zu verzichten. Termin der Bestrafung wird eine Woche vorher per Newsletter (anmelden!) bekannt gegeben.
+ Martin zum Bandkaiser krönen: erhöht die Arbeitseffektivität um 30% | Senkt die Arbeitsmoral um 76% | 13% Gefahr eines blutigen Umsturzes je Probe | Krone wird aus “Tränen eines Sängers” geschmiedet.
+ Jobs suchen: Um Flo eine Neue Gitarre zu kaufen jobben wir bis das Geld reicht. Leider gibt es nur ein akzeptables Gerät
(Auf Jobs die Nacktheit einschließen sei auch hier zu verzichten)
So seit 34 Stunden auf den Beinen (mit 2 Stunden Schlaf-Pause), quer durch MV und zurück und das kommt dabei raus… -.-
Schöne Woche! und ab jetzt gibts nen regelmäßiges kurzes Statusupdate.
Bin dann mal stoffwechseln
Martin


) an und suchen ihre Tutoren, welche sie dann durch die Stadt führen und die Uni zeigen. Die Ersties können denen Fragen stellen und am Ende gibt’s noch ne Kneipentour mit jeder Menge „lernen wir uns kennen“. Logisch, dass die aufgescheucht durcheinanderlaufenden Ersties da voll Bock auf ne abseits stehende Band haben. So versammelten sie sich zu tausenden vor der Bühne und schauten lethargisch sabbernd mit offenen Mündern auf unsere Griffbretter, ließen ihre Infoveranstaltung, ihre Stadtführung, die kondomgefüllten Erstietüten und die anschließende „lernen wir uns kennen und lieben“ Kneipentour nur für uns sausen… hmm naja eigentlich war es nicht ganz so… also eher weniger…. Das heißt es war eher das Gegenteil der Fall.. obwohl wenn man drüber nachdenkt … ne halt das mit dem Gegenteil war schon richtig. Ok was solls – die Leute sind schließlich neu in der Stadt, kennen kein Schwein, suchen aufgeregt ihre Gruppe und werden dann auch noch von der Seite mit „you stupid fool“ angelabert… und zu ihrer Enttäuschung werden sie feststellen, dass die kondomgefüllte Erstiebegrüßungstüte, statt mit anständigen Gummis nur mit Kugelschreibern gefüllt ist. Dazu Werbung von Radio 98eins („Kommt zum Radio!“), „Pizza-Angelo“, 2 Bonbons, eine Tüte Gummibären und Schlüsselband „Uni Greifswald Rulz“… -.-
- was will man mehr.